Λοιπόν, ωραία

Λοιπόν, ωραία: λοιπόν also (dann) Zwei nützliche Ausdrücke: Der erste; λοιπόν also (dann) entspricht unsere
m also beim Zögern, Schlussfolgern oder Themawechsel. Der zweite: ωραία gut ist sehr üblich, um Befriedigung erkennen zu lassen (deutsch: schön/gut/großartig).

Τι κάνετε;

Τι κάνετε; Wie geht es Ihnen? Höflichkeitsform (2. Person Plural) von τι κάνεις; Bemerkenswert, dass τι κάνετε; also nicht nur gebraucht wird, wenn man jemand schon kennt, sondern auch bei der Vorstellung.

Χαίρω πολύ

Χαίρω πολύ. (Sehr) angenehm. Die konventionelle Formel wenn man vorgestellt wird, als Antwort an die Person der man vorgestellt wird. Wörtl. ich freue (mich) sehr.

Και und verkürzt als κι

Και und kann zu κι (ausgesprochen  etwa als kj-) verkürzt werden, wenn das nächste Wort mit einem Vokal beginnt. Dies kj- wird dann mit dem folgenden Anfangsvokal zusammen gesprochen. Besonders häufig ist diese Verkürzung vor anlautendem ε- (oder αι-, gleiche Aussprache), z. B. in έτσι κι έτσι.

πού; πώς; mit Akzent

πού; πώς; mit Akzent: Zu beachten ist hier, dass die Wörtchen πού wo? und πώς; wie den Akzent bekommen, obwohl sie einsilbig sind. (Der Grund dafür wird etwas später erklärt)

Πώς είσαι; τι κάνεις;

Πώς είσαι; τι κάνεις; Beide Ausdrücke entsprechen unserem: Wie geht es dir? (Wörtlich übersetzt würde der erste heißen: Wie bist du? – der zweite: Was machst du?)

Γεια σου μαμά, γεια σου μπαμπά Vokativ

Γεια σου μαμά, γεια σου μπαμπά Vokativ

Hiermit begegnen wir dem Vokativ, einem besonderen Anredefall, den es ίn den meisten modernen Sprachen Europas nicht mehr gibt. Aber auch im heutigen Griechisch hat er eine vom Nominativ verschiedene Form nur noch im Singular der Maskulina. Deshalb ändert sich beim Feminina und dem Neutrum nichts, während die Maskulina auf -ας (im Nom.) ihren Vokativ ohne dies bilden. Vokative stehen grundsätzlich ohne Artikel. Beispiele:

Nominativ Vokativ  Nominativ  Vokativ
η μαμά μαμά! ο μπαμπάς μπαμπά!
η Μαρία Μαρία! ο Αντρέας Αντρέα!
το παιδί      

 

Η Μαρία είναι φίλη μου

Η Μαρία είναι φίλη μου. Maria ist eine Freundin von mir (wörtlich: Maria ist Freundin mein). Das Griechische drückt auf diese kurze Art das Muster eine Freundin von mir aus: Das Possessivum folgt wieder auf das Substantiv, ohne dass jetzt aber irgendein Artikel gesetzt wird. Vgl. mit ο φίλος μου mein Freund (wörtl. der Freund mein). Weitere Beispiele:

Είναι φίλη σου. Sie ist eine Freundin von dir.
Είναι φίλη μας. Sie ist eine Freundin von uns.
Είναι φίλη τους. Sie ίst eine Freundin von ihnen.

ο γιος μας unser Sohn Possessivpronomen

ο γιος μας unser Sohn Possessivpronomen

Das Possessivum in allen seinen Formen können wir uns mit unten stehender Tabelle im Zusammenhang einprägen: 

Singular Plural
μου mein, meine μας unser, unsere
σου ein, deine σας euer, eure
της ihr, ihre τους ihr, ihre

 

Αυτός είναι … – Kongruenz

Αυτός είναι αναπτήρας. Dies ist ein Feuerzeug.
Αυτή είναι ομπρέλα. Das ist ein Regenschirm.
Αυτό είναι ουίσκι. Das ist Whisky.

Wichtig zu beachten ist die Kongruenz νοn Adjektiv/Pronomen und zugehörigem Substantiv: Während in Deutsch bei Hinweisen immer mit (neutralem!) das/dies(es) gearbeitet wird, verlangt das Griechische auch hier dasselbe Geschlecht für das Demonstrativpronomen (αυτός –ή -ό) und für die  bezeichnete Sache/Person. 

Zu beachte ist, dass man im Deutschen den unbestimmten Artikel ein(e) setzt, wenn von einer (nicht gestaltlosen) Sache die Rede ist (z. B. es ist ein Regenschirm), wahrend das Griechische die Sache nur ohne irgendeinen Artikel- zu nennen braucht (είναιι ομπρέλα).